Digitales Lernen

Digitales Lernen

Digitales Lernen an der Kraichgauschule mit "Jitsi Meet" & "Padlet" (GS & Sek. I)


Während der Corona-Pandemie musste an den Schulen der Unterricht auf Online-Formate umgestellt werden. Dies stellte zu Beginn nicht nur die Kraichgauschule vor einige Probleme: So ging es u.a. um das Ausprobieren verschiedener Videokonferenz-Plattformen mit anschließender Entscheidfungsfindung bezüglich Datenschutz, Handhabung, Kompatibilität, Kosten etc.

Schließlich hat sich die Steuergruppe unserer Kraichgauschule Mühlhausen für das geräteunabhängige und kostenlose Videokonferenz-Tool Jitsi Meet und begleitend zum "Homeschooling" für die digitale Pinnwand Padlet entschieden. 

 

Jitsi Meet“ ist ein Open-Source-Videokonferenz-Tool, das verschiedene Protokolle unterstützt und sich als Desktop-Client ohne Einschränkungen kostenlos nutzen lässt. Der Moderator des Meetings (Lehrer/-in) lädt die Schüler/-innen zu einer Videokonferenz ein. Über die per E-Mail versandte Einladung kann man anschließend dem Meeting durch Anklicken des Links beitreten. Hierbei kann von der Lehrkraft auch ein Passwort vergeben werden, welches dann in der Einladung per E-Mail mit angegeben wird. 
Mit der Smartphone-App "Jitsi Meet" nutzt man den eigenen Videochat-Dienst der Jitsi-Entwickler auch unter Android und iOS. Um über das Smartphone an einem Videochat teilzunehmen, gibt man einfach den Namen des Meetings in das Eingabefeld am oberen Bildschirmrand der App ein. 
Die Entwickler des Open-Source-Tools geben an, dass eine Videokonferenz über Jitsi vollständig verschlüsselt ist. Zudem werden keine personenbezogenen Daten erhoben, da kein Account für die Nutzung notwendig ist. HIER findet man weitere Informatioanen zu unserer diesbezüglichen Kooperation mit der Hopp Foundation:

Die Hopp Foundation unterstützt Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar bei der Umsetzung und Stärkung des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht. Die aktuelle Schulschließung und der dadurch notwendige digitale Unterricht von Zuhause stellt die Schulgemeinschaft vor große Herausforderungen. Das Lernen sollte weiterhin im Austausch mit der Lehrkraft stattfinden können, damit Lehrer neben den Eltern die Schüler beim Homeschooling unterstützen können und für Verständnisfragen zur Verfügung stehen.

Gemeinsam mit dem „Amt für Schule und Bildung“ der Stadt Heidelberg, dem dortigen „Amt für Digitales und Informationsverarbeitung“, dem „Medienzentrum Heidelberg“, dem „Chaos Computer Club Mannheim“, Heidelberg IT und der SAP sowie der Unterstützung des Freie Netze München e.V. stellt die Hopp Foundation Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar auf dezidierten Servern das Videokonferenztool Jitsi zur kostenlosen Nutzung bereit. In dem Videokonferenztool können virtuelle Klassenräume erstellt werden, welche von den Schulen für den Unterricht, zur Unterrichtsvor- und -nachbereitung der Lehrerenden sowie für Konferenzen genutzt werden können.

Unser Jitsi-Dienst ist exklusiv für die registrierten Schulen nutzbar. Teilnehmende Schulen erhalten einen eigenen passwortgeschützten Account für das "Digitale Klassenzimmer". Die eingesetzten Server liegen alle innerhalb von Deutschland. Die Hopp Foundation hat außerdem die App "Digitales Klassenzimmer" zur Nutzung des Videokonferenztools Jitsi auf ihrem Server mit mobilen Endgeräten (Tablets und Smartphones) entwickelt, welche bewusst auf Google Analytics verzichtet.

So können Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar über unseren Jisti-Dienst können in einem geschützten Raum Videokonferenzen durchführen. 

Bitte beachten Sie, dass das Förderangebot in erster Linie für Schulen gedacht ist, denen keine Lernplattform zur Verfügung steht. 

Die Hopp Foundation unterstützt die Schulen beim sinnvollen Einsatz des Videokonferenztools durch Erklärvideos aus der Lehrer- und der Schülerperspektive sowie einem Regelblatt für Schüler für den digitalen Unterricht mit einem Videokonferenztool. Daneben bieten wir einen First-Level-Support per E-Mail unter jitsi@hopp-foundation.de an.

        

 

Padlet“ ist eine digitale Pinnwand, auf der Texte, Bilder, Videos, Links, Sprachaufnahmen, Bildschirmaufnahmen und Zeichnungen vom der Lehrkraft abgelegt werden können, welche die Schüler/-innen dann zu Hause in Form von Aufgaben und Lernwegelisten abarbeiten. Hierzu genügt ein Internet-Link, der von dem/der jeweiligen Klassenlehrer/-in den Schüler/-innen mitgeteilt wird. 

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